Die Themen des aktuellen Hefts

Seid freie Menschen

  • Das Thema

    Ikone der Barmherzigkeit

  • Im Wortlaut

    Traum von Europa

  • Römische Notizen

    Mit einem Strahlen

  • Heilige des Monats

    Engel der Ärmsten

  • Wort für den Weg

    Bekenntnis zum Menschen

Editorial des aktuellen Hefts

Liebe Leserinnen und Leser,

Papst

wie nähert man sich einer menschlichen Ikone? Einer Frau, die den Todgeweihten Kalkuttas eine Würde gab, die ihnen im Leben niemand gewährt hatte? Wie nähert man sich dem Andenken an eine Heilige, deren barmherzige Taten alles, was wir so treiben, überragt wie der Petersdom einen römischen Pflasterstein? Viele schaffen das nur mit Mühe: Mutter Teresa vorbehaltlos bewundern. Das Format dieser kleinen, dürren, gebeugten Ordensfrau mit ihren nie versiegenden Energien der Menschlichkeit scheint manchem fast unheimlich. Auch deshalb hatte die wohl größte Heilige des 20. Jahrhunderts gar nicht selten eine durchwachsene Presse. Wahr ist auch, dass immer Gegenwind provoziert, wer derart radikal christlich handelt wie Mutter Teresa. Legendär bleibt ihre Rede bei der Entgegennahme des Friedensnobelpreises. Sie warb für das Lebensrecht der Ungeborenen. Mit solchen Worten verspielt man sich die Sympathie mancher Kreise. Papst Franziskus schreibt diese große Tochter der katholischen Kirche am 4. September ins Buch der Heiligen. Und Gemeinsam Glauben nähert sich ihr mit Texten und Interviews – und großer Verehrung.

Gudrun Sailer




Aktuell: Auswertung unserer Umfrage zum Thema "Papst Franziskus" (PDF)

Der neue Papst in Text und Bild

Legendär, inspirierend und überraschend

Papst

Sie sind legendär, inspirierend und sehr oft sehr überraschend: die Predigten, die Papst Franziskus bei seinen Morgenmessen in Santa Marta hält. Der erste Band der Predigten war bereits ein großer Erfolg und wurde mit Begeisterung gelesen. Jetzt kommt der zweite Band mit neuen Predigten.

Das Entscheidende bei diesen Predigten ist gar nicht so sehr die spontane und manchmal überanschauliche Art, mit der Franziskus spricht. Das tut er auch bei anderen Gelegenheiten. Nein, es geht eher darum, dass er sich bei den Morgenmessen als das zeigt, als was er sich in erster Linie sieht: als Priester und Seelsorger. Früher in seiner Funktion als Jesuitenprovinzial oder Erzbischof und heute eben als Bischof von Rom und „Pfarrer von Santa Marta“.

Die Predigten sind deshalb nicht nur spirituelle Impulse, sondern auch ein Schlüssel zum Denken, zur Identität des Papstes – und damit ein Muss für alle, die Franziskus (noch) besser verstehen und kennenlernen wollen.

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Zeitschrift
  • Oktober

    Eigentlich selbstverständlich, doch Franziskus macht es trotzdem immer wieder ganz deutlich: keine Kirche ohne Frauen. Der Papst wird nicht müde, die Bedeutung des Weiblichen in der Kirche und im Glauben zu betonen, seine Wertschätzung ist immens. Deshalb wird sich auch die kommende Ausgabe diesem Thema widmen. Dabei geht es unter anderem um eine der einflussreichsten und inspirierendsten Heiligen der Kirche sowie das Vorbild für uns Menschen schlechthin. Versprochen: Es wird wieder spannend!