Die Themen des aktuellen Hefts

Die Heiligkeit von nebenan

  • Das Thema

    Viel mehr als Freimut

  • Im Wortlaut

    "Das ist unser Königsweg heute"

  • Römische Notizen

    Theologie mit dem Papst

  • Heiliger des Monats

    Pater Pio

  • Wort für den Weg

    Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne

Editorial des aktuellen Hefts

Liebe Leserinnen und Leser,

Papst

„Sire, geben Sie Gedankenfreiheit“, sagt ein Malteserritter in Schillers Don Carlos zum spanischen König Philipp II. Nicht nur Freiheit des Denkens wird da gefordert, sondern auch das offene Wort. Von dieser Offenheit des Redens spricht auch Papst Franziskus immer wieder. Parrhesia, so heißt der entsprechende griechische Begriff. Nicht erst Michel Foucault hat den Begriff der Parrhesia im philosophischen Diskurs rehabilitiert, auch in der Enzyklika Fides et Ratio von Johannes Paul II. aus dem Jahr 1998 spielt er eine Rolle. Christen kennen ihn aus der Heiligen Schrift: Wenn Jesus seinen verfolgten Jüngern verheißt, der Heilige Geist werde ihnen vor Gericht schon eingeben, was sie sagen sollten, dann verheißt er ihnen die Parrhesia. „Aus der urchristlichen parrhesia entwickelt sich auch eine gelassene Selbstsicherheit Gott gegenüber … als Vertrauen, dass Gott uns hört“, sagt Sr. M. Johanna Lauterbach. Parrhesie hat also auch etwas mit unserem Gottesbild zu tun: Gott gibt uns den Freimut des Redens, und wir dürfen diesen Freimut auch ihm gegenüber aufbringen.

Stefan von Kempis




Aktuell:

Auswertung unserer Umfrage zum Thema "Messe feiern" (PDF)

Auswertung unserer Umfrage zum Thema „5 Jahre Papst Franziskus“ (PDF)

Der neue Papst in Text und Bild

Freude ist ein Geschenk

Papst

Papst Franziskus kritisiert immer wieder die „Wohnzimmerchristen“, die sich aus seiner Sicht nicht mit dem „Aufbrechen“, dem „Herausgehen“ verträgt, welches er von jedem Christen und von der Kirche insgesamt fordert. Eine „Evangelisierung vom Sofa aus” sei unmöglich, formulierte der Papst bei seiner Frühmesse vom 19. April dieses Jahres. Es sei die „Pflicht“ der Christen, den Glauben zu verbreiten, indem sie „hinaustreten“ und „Nähe zu den Menschen“ zeigen .

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  • September

    Lasche Christen, eifrige Christen: Darüber spricht Papst Franziskus immer wieder. Aber was meint er eigentlich damit? Ist das nicht beleidigend? Finden Sie mehr über die Hintergründe in der nächsten Ausgabe heraus – auch, wie Sie ein eifriger Christ sein können. Außerdem werden wir einen Blick auf drei neue Heilige werfen, die zur „Ehre der Altäre“ erhoben werden. Und natürlich beschäftigen wir uns wieder mit der Jugendsynode, die dann direkt vor der Tür steht.