Die Themen des aktuellen Hefts

Setzt eure Hoffnung nicht auf das Geld

  • Das Thema

    Würde statt Geld

  • Im Wortlaut

    Mit den Tränen nahe sein

  • Römische Notizen

    Im Sommerhaus der Päpste

  • Heiliger des Monats

    Der heilige Einsiedler

  • Wort für den Weg

    Lasse ich mich überraschen?

Editorial des aktuellen Hefts

Liebe Leserinnen und Leser,

Papst

es ist eine der Gretchenfragen unserer Zeit: Sag mir, wie hälst du es mit dem Geld? Ganz ehrlich: Oft finde ich die Frage etwas unangenehm. Vor allem, wenn sie von einem Fremden kommt. Was gehen denn bitteschön den meine Finanzen und mein Umgang damit an? Papst Franziskus ist so ein Fremder und tatsächlich können seine Fragen nach unserem Verhältnis zum Geld stören. Allerdings stören im besten Sinne: stören in einer unreflektieren Konsumhaltung, stören in einer selbstverschuldeten Luxus-Unmündigkeit, abhängig vom Geld-Götzen. Und Franziskus will genau das. Stören, um uns aufzurütteln und anzuspornen, lieber unsere Würde hochzuhalten als das Geld – wie er das tut, das lesen Sie im nebenstehenden Leitartikel. Franziskus ist dabei auch konsequent und lebt ein bescheidenes Leben vor. Zum Beispiel nutzt er nicht mehr die Sommerresidenz Castelgandolfo. Was stattdessen damit gemacht wird, lesen Sie in den Römischen Notizen auf Seite 12.

Ich wünsche Ihnen bei dieser Geschichte und der weiteren Lektüre viel Vergnügen und viele Stellen, die Sie stören – in einem guten, franziskanischen Sinne.

Simon Biallowons




Aktuell: Auswertung unserer Umfrage zum Thema "Papst Franziskus" (PDF)

Der neue Papst in Text und Bild

Legendär, inspirierend und überraschend

Papst

Sie sind legendär, inspirierend und sehr oft sehr überraschend: die Predigten, die Papst Franziskus bei seinen Morgenmessen in Santa Marta hält. Der erste Band der Predigten war bereits ein großer Erfolg und wurde mit Begeisterung gelesen. Jetzt kommt der zweite Band mit neuen Predigten.

Das Entscheidende bei diesen Predigten ist gar nicht so sehr die spontane und manchmal überanschauliche Art, mit der Franziskus spricht. Das tut er auch bei anderen Gelegenheiten. Nein, es geht eher darum, dass er sich bei den Morgenmessen als das zeigt, als was er sich in erster Linie sieht: als Priester und Seelsorger. Früher in seiner Funktion als Jesuitenprovinzial oder Erzbischof und heute eben als Bischof von Rom und „Pfarrer von Santa Marta“.

Die Predigten sind deshalb nicht nur spirituelle Impulse, sondern auch ein Schlüssel zum Denken, zur Identität des Papstes – und damit ein Muss für alle, die Franziskus (noch) besser verstehen und kennenlernen wollen.

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Zeitschrift
  • April

    Scheitern gehört zum Leben dazu und auch zum Christsein. Aber genauso muss es das Aufstehen, das Neuanfangen und das Weitermachen geben. Papst Franziskus hat natürlich ganz eigene Gedanken zu dem Thema: Unter „Immer wieder aufstehen nach dem Fall“ lesen Sie mehr dazu in der kommenden Ausgabe. Außerdem haben wir wieder eine bunte Mischung für Sie aus den besten Zitaten des Papstes, einem exklusiven Buchtipp und den Römischen Notizen, die Sie mitnehmen nach Rom und in die Welt des Vatikans.